Deutsche finden GEZ-Gebühr als zu hoch
29.09.08
Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Bitkom, finden nahezu zwei Drittel der Deutschen die GEZ-Gebühr als zu hoch. Rund 39 Prozent betrachten die unbeliebte Zwangsgebühr als zu hoch und 23 Prozent sehen sie als viel zu hoch an. Sogar 35 Prozent stufen die Rundfunkgebühr mit 17,03 Euro pro Monat als unangemessen an. Eine eventuelle erneute Anhebung der GEZ-Gebühr stößt bei den Deutschen auf wenig Gegenliebe denn nur 1 Prozent wäre bereit ein paar Euro mehr für ARD, ZDF & Co. zu zahlen.
„Die Sender müssen sich auf die gesetzlich geregelte Grundversorgung beschränken und dürfen ihr Angebot nicht ständig mit Gebührengeldern erweitern.“, sagte Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, der Präsident der Bitkom ist. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten nach der Bitkom nicht zu Multimedia-Komplettanbietern im Internet ausgebaut werden. Als zweites wird ein zeitgemäßes modernes Rundfunkgebühren-Modell gefordert. Das heute recht komplizierte Gebührensystem sollte durch eine pauschale Abgabe ersetzt werden. Zur Zeit kassiert der öffentlich-rechtliche Rundfunk über die zwangsweise eingezogene Rundfunktgebühr jährlich rund 7,2 Milliarden Euro mit steigender Tendenz. Denn ARD und ZDF haben für die kommenden Jahre einen “Mehrbedarf” angekündigt und könnte dazu führen dass die mittlerweile sehr hohe GEZ-Gebühr noch einmal angehoben wird.
Quelle: Pressemitteilung Bitkom



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