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Filmkritik: “Chihiros Reise ins Zauberland”

19.01.09

Der Privatsender Super RTL zeigte am Samstag um 20:15 Uhr den japanischen Zeichentrickfilm “Chihiros Reise ins Zauberland” aus dem Jahre 2001 und ist aufgrund seiner Handlung, Humors und Botschaft empfehlenswert. Vor acht Jahren kam er in die Kinos und hatte dort einen beachtlichen Erfolg bei den Zuschauern erzielt.

Zur Handlung: Das Mädchen Chihiro möchte mit ihren Eltern umziehen aber sie verfahren sich und landen in einem offenbar verlassenen Freizeitpark. In einem Restaurant genießen sie unerlaubt dass dort bereit gestellte leckere Essen. Chihiro erkundet währenddessen die Gegend und trifft auf den Jungen Haku. Bei ihrer Rückkehr ins Restaurant findet sie ihre Eltern als Schweine verwandelt wieder. Der Junge Haku beschützt Chihiro und bringt sie ins Badehaus der mächtigen Hexe Yubaba. In dem Badehaus gehen die acht Millionen Götter und Geister des Shinto baden. Sie wird von der Angestellten Lin ins oberste Stockwerk des Badehauses gefahren und dort von Yubaba wenig freundlich empfangen. Während ihres Besuchs schreit ihr Baby und Chihiro muss ungeduldig warten. Yubaba gibt ihr Arbeit und Chihiro verliert dabei ihren Namen und darf sich nur noch Sen nennen. Bei der Arbeit im Badehaus erlebt sie allerlei Abenteuer unter anderem befreit sie einen Flussgeist von stinkenden Schlamm, bringt dem geheimnisvolle Ohngesicht endlich mit Yubabas Zwillingsschwester Zeniba einen Freund und schließt ihre Eltern als Menschen wieder in die Arme.

Der Zeichentrickfilm beeindruckt nicht nur durch seine Handlung sondern auch Technik. Der Humor kommt nicht zu kurz, wie etwa als der sechsarmige Kamaji seine kleinen Gehilfen in Form der sympathischen Rußmännchen zur Arbeit aufruft.

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