Hollywood: Schauspieler-Streik unwahrscheinlich
23.01.09
Ein Streik der US-Filmschauspieler wird nach Angaben der Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild immer unwahrscheinlicher, wie der Onlinedienst “E!Online” berichtet. Die Gewerkschaft möchte ihre rund 120.000 Mitglieder demnach nicht über eine Arbeitsniederlegung abstimmen zu lassen. Eigentlich sollte es Anfang Januar schon mit der Abstimmung losgehen aber wegen Streitigkeiten in der Chefetage kam es nun zu einer Terminverschiebung und die Geschäftsleitung rechnet auch nicht mit einer Mehrheit für einen Streik.
Die Filmstars Tom Hanks, George Clooney und Robert Redford hatten vor einem Monat ein Protestschreiben verfasst und die Gewerkschaft davor gewarnt eine Arbeitsniederlegung zu veranlassen. Als Grund nannten sie die miese Wirtschaftslage der USA. Im Jahre 2008 hatten die Drehbuchautoren über 100 Tage gestreikt bevor man sich mit den Filmstudios auf eine bessere Bezahlung einigen konnte. Der Autorenstreik verursachte bei den US-Medienkonzernen einen geschätzten Verlust von rund 2 Milliarden US-Dollar.



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