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Filmkritik: “Der seltsame Fall des Benjamin Button”

16.02.09

Seit rund drei Wochen läuft das US-Drama “Der seltsame Fall des Benjamin Button” im Kino. Ich konnte mir den Film nun am vergangenen Samstag im Kino anschauen und fand ihn recht beeindruckend. Der Film beginnt im Jahre 2005 als der Hurrikan Katrina die Stadt New Orleans bedroht. Die todkranke Daisy bittet ihre Tochter Caroline ihr aus dem Tagesbuch vorzulesen, welches ihr Sohn Benjamin geschrieben hat. Er wird im Jahre 1918 geboren als das Ende des ersten Weltkriegs kräftig gefeiert wird.

Sein Vater Thomas Button gibt ihn weg, da er wie ein Greis aussieht und legt ihn vor die Tür eines Armenhauses ab. Queenie die Leiterin des Hauses nimmt sich ihn an und sieht wie Benjamin immer jünger wird. Im Jahre 1936 heuert er auf dem Schlepper “Chelsea” an und findet in dessen Kapitän Mike bald einen guten Freund. Die Aufträge führen ihn schließlich nach Murmansk, wo er Elizabeth Abbott, die Frau des US-Außenhandelsministers kennen lernt. Sie wohnt genauso wie Benjamin im gleichen Hotel und so kommen die beiden sich bald näher.

Das Bett wird geteilt und eines Tages ist Elizabeth verschwunden. Der Krieg hat nun auch Benjamin, Mike und seine Crew erreicht. Eines Tages beobachten sie wie japanische Unterseeboote einen ganzen Konvoi versenken. Als eines der U-Boote auftaucht, entscheidet sich Mike den Kampf aufzunehmen, seine Mannschaft nimmt es mit Maschinengewehren unter Beschuss und mit Höchstgeschwindigkeit versucht zu rammen. Der Schlepper und das feindliche Unterseeboot stossen zusammen worauf eine Explosion beide Boote zerstört. Als einziger überlebt Benjamin den Untergang der Chelsea.

Die Jahre vergehen in denen er jünger wird und Daisy eine Tanzkarriere beginnt. Nach einem Verkehrsunfall, wo ihre Beine mehrfach gebrochen werden sucht Benjamin sie auf um ihr Trost zu geben aber weist ihn wirsch ab. Er fährt mit seinem Motorrad durch Indien und steht eines Tages wieder vor ihrer Haustür. Sie hat mittlerweile eine Tanzschule eröffnet und eine Tochter namens Caroline. Der Ende des Films ist traurig, denn Benjamin ist so jung geworden dass er sich an sein langes Leben nicht mehr erinnern kann und schließlich stirbt. Das spannende, nachdenklich traurige Liebesdrama hat eine wichtige Botschaft und zwar dass man sein Leben aber auch sich selbst ändern kann wenn nur will. Die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller Brad Pitt, Cate Blanchett und Tilda Swinton hat überzeugt. Nur an manchen Stellen war der rund drei Stunden lange Film etwas langweilig aber ansonsten ein absoluter Kinotipp.

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