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Lindenstraße


Die Lindenstraße ist eine in Deutschland produzierte Weekly-Soap die regelmäßig seit 1985 gedreht wird. Mittlerweile wurden von der Serie mehr wie 1137 Folgen produziert die jeweils eine Länge von ca. 30 Minuten aufweisen. Die Erstausstrahlung erfolgte in Deutschland im Jahr 1985. Die Serie gilt als die erste deutsche Endlosserie – Seifenoper -.

Die Serie spielt in München, wobei jedoch in Köln-Bocklemünd auf dem WDR-Studiogelände gedreht wird. Die Handlung der Serie spielt dabei oft in dem Cafe Bayer und dem Cafe Moorse, in der Aloisius-Stubn, dem Humanitas-Laden oder Urszulas Friseursalon. Zu jedem Ende einer Folge erfolgt meist ein so genannter Cliffhanger. Dabei wird nach einer schwerwiegenden Äußerung einer Person ein Zoom durchgeführt der dann die betreffende Figur in Nahaufnahme zeigt, und deren entsetztes Gesicht. Dieser Cliffhanger soll die Neugier der Zuschauer auf die nächste Folge wecken. In der nächsten Folge wird dann allerdings nicht sofort an dem Cliffhanger angeknüpft sondern dies klärt sich erst im Laufe der Folge auf. Die wenigsten Folgen enden ohne einen Cliffhanger. Meist steht dieser in einem engen Zusammenhang mit dem Tod einer Figur, und grundsätzlich wird traditionell in der Silvesterfolge ohne den sonst üblichen Cliffhanger gearbeitet. Ist ein Mitglied des Lindenstraßen-Teams verstorben erfolgt die nächste Folge ohne Abspann, indem von dem verstorbenen Familienmitglied ein Foto inklusive aller Lebensdaten eingeblendet wird.

Die Lindenstraße war zudem die erste deutsche Fernsehserie in dem ein gleichgeschlechtlicher Kuss gezeigt wurde, dies war im Jahr 1987. Nach der Ausstrahlung einer weiteren Szene im Jahr 1990 erhielten die Darsteller Georg Uecker und Martin Armknecht einige anonyme Morddrohungen. Der Homosexuelle Kuss führte außerdem dazu dass der Bayerische Rundfunk die Folge nicht sendete.

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